Schoko-Brownies mit Salzkaramell.

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Hallo Freunde der guten Küche,

diese saftigen Brownies müsst ihr unbedingt probieren! Süß, saftig, und den Salzkaramell drüber, traumhaft gut!

Zutaten und Zubereitung : (für eine Backform 20 x 15 cm)

Für den Salzkaramell: 

200 g brauner Rohrzucker, 200 g Obers (Sahne), 1/2 TL Fleur de Sel (ich habe Salzflocken von Maldon verwendet)

Für den Brownieteig: 

120 g Butter, 100 g brauner Rohrzucker, 1 EL Vanillezucker, 3 Eier, 120 g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 50 g Kakao, 300 g Kirschen (aus dem Glas), 150 g Schokolade, gehackt

Für den Brownieteig die Butter zerlassen. Mit dem Zucker und den Eiern verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen. Die Mehlmischung unter die Eiermassse rühren. Zuletzt die gehackte Schokolade unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben. Die Brownies bei 180°C ca. 30 Min. lang backen.

Für den Salzkaramell den Zucker karamellisieren lassen (dauert ca. 5 Min. – nicht zu heiß). Wenn der Karamell goldbraun ist, Schlagobers und das Salz einrühren. So jetzt den Karamell bei kleiner Hitze einige Minuten lang einkochen lassen , bis er schön cremig ist.  Etwas abkühlen lassen. Den Salzkaramell über den abgekühlten Brownie-Teig verteilen. In Stückchen schneiden und genießen!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Weihnachtsmann-Mützen Cup-Cake.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute war es wieder einmal so warm, dass sogar die Weihnachtsmänner ihre Mützen abgelegt haben! Wir haben sie gefunden! (als Finderlohn erwarten wir aber ein besonderes Geschenk!)

Zutaten und Zubereitung :

175 g weiche Butter, 175 g Feinkristallzucker, 1 TL Vanilleextrakt ober fein geriebene Zitronenschale, 4 Eier leicht geschlagen, 175 g Mehl, gesiebt, 1 TL Backpulver.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Muffinform mit 12 Papierförmchen auslegen. Die Butter und den Zucker in eine Rührschüssel geben. Alle Zutaten so lange mit einem Handmixer verrühren, bis eine sehr leichte und cremige Masse entsteht. Vanilleextrakt oder Zitronenschale zugeben. Schrittweise Eier zugeben und gut durchrühren. Das gesiebte Mehl hinzugeben und vorsichtig mit einem Kochlöffel unter die Masse heben, bis alles vermischt ist. Den Teig in die Papierförmchen füllen und 20 Min. backen, bis die Kuchen goldbraun sind und sich fest anfühlen. Die Kuchen aus dem Ofen nehmen. 5 Min. abkühlen lassen, dann die Kuchen herauslösen und vor dem Verzieren auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Topping:

200 g Mascarpone, 200 g Frischkäse, 200 g Staub- (Puder-) Zucker, rote Lebensmittelfarbe. / Raffaello, Kokosflocken.

Zutaten vermengen und cremig rühren. Topping in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen. Die mit Kokosflocken bestreuten Cup-Cakes damit verzieren. Mit 1 Raffaello als Bommel garnieren!

 

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Marmorgugelhupf mit Nuss-Nougat-Creme.

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Hallo Freunde der guten Küche,

dieser Gugelhupf passt perfekt zur Jause und zum Frühstück! In der Silicon-Rosenform gebacken, sieht er besonders gut aus! Und erst der Geschmack – traumhaft und saftig!

Zutaten und Zubereitung :

550 ml Obers (Sahne), 4 Eier, 350 g Zucker, 2 Pkg. Vanillezucker, 440 g Mehl, 2 TL Backpulver, 5 EL Milch, 2 EL Nuss-Nougat Creme, 1 EL Kakaopulver.

350 ml Obers mit dem Handrührgerät andicken.Danach 4 Eier bei steigem Rühren einzeln dazugeben. Anschließend Zucker, Vanillezucker und Milch hinzufügen, damit eine cremige Masse entsteht. Mehl mit Backpulver vermischen und zur Obers-Eier-Zucker-Milch-Masse hinzufügen. Eine Guglhupf-Form (24cm Durchmesser) mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. 3/4 des Rührteiges in die Form füllen. Nuss-Nougat-Creme und Kakao zum restlichen Rührteig hinzufügen und kurz verrühren. Den restlichen Teig in die Form geben. Mit einer Gabel kreisförmig ein Marmormuster durch den Kuchen ziehen. Den Kuchen bei 165°C ca. 60 Min. backen. Den noch warmen Kuchen aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, mit Staub- (Puder-) Zucker bestäuben. Der fertige Kuchen kann auch mit Vanille-Obers serviert werden. Dazu 200 ml Obers mit einem Päckchen Vanillezucker steif schlagen!

 ❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Christstollen-Cup-Cake.

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Hallo Freunde der guten Küche,

traditionell zur Adventszeit wird ein Christstollen gegessen! Der weihnachtliche Geschmack ist auch in diesen Cup-Cakes eingefangen worden! Sie schmecken einfach zu gut, deswegen werden sie auch schon vor der Adventszeit aufgegessen!

Zutaten und Zubereitung : (für 12 Stk.)

je 30 g kandierte Orangen- und Zitronenschale, 1 EL Amaretto, 50 g Mandelstifte, 180 g weiche Butter, Salz, 125 g brauner Zucker, Mark von 1 Vanilleschote, 2 Eier, 200 g Mehl, 3 TL Backpulver, 1 TL Zimt, 2 TL Spekulatiusgewürz, ½ TL Kardamom gemahlen, 75 ml Milch.

Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Orangen- und Zitronenschalen mit Amaretto und Mandelstiften vermengen und etwas ziehen lassen. Muffin-Blech (12 Mulden) mit Papierförmchen auslegen.

Butter mit 1 Prise Salz, Zucker und Vanillemark schaumig rühren. Eier einzeln unterziehen. Mehl mit Backpulver, Zimt, Spekulatiusgewürz und Kardamom mischen. Abwechselnd mit Milch unter die Buttermasse rühren. Marinierte Zitrusschalen und Mandeln unterheben. Teig in Förmchen geben und 15-20 Min. goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Topping:

200 g Mascarpone, 200 g Frischkäse, 200 g Staub- (Puder-) Zucker, 1 TL Zimt, goldene Zuckersterne zur Deko.

Zutaten vermengen und cremig rühren. Topping in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Die Cup-Cakes damit verzieren. Mit Zuckersternen garnieren!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Steirischer Krautstrudel (mit selbstgemachtem Strudelteig)

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Hallo Freunde der guten Küche,

dieser Krautstrudel ist ein deftiges Gericht welches gut zur Winterküche passt! Mit selbst gemachtem Strudelteig schmeckt er nochmals so gut! (Mit Fertigteig geht es aber auch, und schneller noch dazu!)

Zutaten und Zubereitung :

Strudelteig:

150 g Weizenmehl (glatt oder feines Dinkelmehl), 15 g Öl (etwas Sonnenblumenöl), 80 ml Wasser (lauwarm), 1/2 TL Essig (oder Weißwein oder Most), 1 Prise Salz, Mehl (zum Verarbeiten), Öl (zum Bestreichen beim Rasten).

Für den Strudelteig alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und mit einer Teigkarte oder Teigspachtel von innen nach außen langsam miteinander vermischen. Wenn der Teig mit den Händen vermengt wird, Einweghandschuhe verwenden.

Sobald der Teig glatt ist, auf die Arbeitsfläche geben und kräftig mit den Handballen abkneten, bis der Teig geschmeidig ist und Blasen wirft. Man kann den Teig auch mehrmals zu einem Strang formen und auf die Arbeitsfläche schlagen. Dann immer wieder zusammenmengen. (Der Teig kann auch in der Rührschüssel mit dem Knethaken zubereitet werden, sollte aber am Ende ebenfalls noch kurz mit den Händen durchgeknetet werden. Klebt der Teig dabei auf der Arbeitsfläche, so muß noch zusätzlich etwas Mehl eingearbeitet werden.)Den Teig zu einer Kugel schleifen (formen, mit Öl bestreichen). Den Teig ebenfalls mit Öl bestreichen und auf einen Teller legen. Mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 30 Min. bei Raumtemperatur rasten lassen, damit sich der Teig anschließend gut ausziehen lässt. (Noch besser kann der Teig rasten, wenn eine Schüssel mit heißem Wasser ausgespült, abgetrocknet und der Teig damit abgedeckt wird. Die Schüssel sollte im weiteren Verlauf noch 1-2 Mal heiß ausgespült werden).

Dann ein Strudeltuch (großes Baumwolltuch) gut mit Mehl bestreuen, Teig auflegen und mit Mehl bestauben. Mit einem Rollholz gleichmäßig der Länge und der Breite nach dünn ausrollen.

Mit den Händen (Händerücken nach oben) unter den Strudelteig greifen, Teig aufnehmen (hochheben) und mit dem Handrücken behutsam auseinanderziehen. Auf das bemehlte Tuch zurücklegen und von der Mitte nach außen zur Tischkante hin fertig ausziehen. Der Strudelteig sollte so dünn ausgezogen werden, dass er durchscheinend ist. Dicke Ränder des ausgezogenen Strudelteigs wegschneiden.

Füllen des Strudelteigs:

Die ganze Teigfläche mit nicht heißer zerlassener Butter beträufeln und die Fülle im oberen Drittel auftragen. Die Ränder seitlich ein wenig über die Fülle schlagen. Das Tuch mit beiden Händen anheben und die obere Teigkante über die Fülle schlagen. Tuch immer höher anheben und straff gespannt halten, bis sich der Strudel eingerollt hat und auf der „Naht“ (Verschlussstelle) zu liegen kommt. Enden gut verschließen. Je nach Strudelart den fertig gerollten Strudel mit dem Teigende nach unten und mit Hilfe des straff gespannten Tuches behutsam auf ein vorbereitetes Blech, eine Backform oder Pfanne rollen.

Bei Verwendung von Fertigteig: (für 2 Strudeln)
4 Blätter Tante Fanny Gezogener Strudelteig (120 g), oder Tante Fanny Gezogener Vollkorn-Strudelteig (200 g), 250 g Speck, würfelig geschnitten, 1 Zwiebel, fein geschnitten, 500 g Weißkraut (Weißkohl) fein geschnitten oder gehobelt, 1 Schuss trockener Weißwein, ca. 1/8 l Suppe, Salz, Cayennepfeffer, 1 TL Kümmel gehackt, 1/8 l Schlagobers, Butter zum Bestreichen.

Strudelteig ca. 10 Min. vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen. Backrohr auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Speck in einer Pfanne leicht braun anbraten, Zwiebel dazugeben und mitrösten. Mit Wein und Suppe ablöschen, Kraut beigeben und ca. 30 Min. nicht zugedeckt dünsten, damit die Flüssigkeit langsam eingekocht wird. (Das Kraut fällt zusammen.) Mit Salz, Cayennepfeffer und gehacktem Kümmel würzen. (Die letzten beiden Verarbeitungsschritte können gut vorbereitet werden). Flüssigkeit ableeren. Nach dem Abkühlen Schlagobers unterrühren. Hälfte der Krautfülle im unteren Drittel des Strudelteiges aufbringen, Seitenränder einschlagen und die Strudel mit Hilfe des Küchentuches einrollen. Strudel mit der Nahtseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit zerlassener Butter bestreichen und mit gehackten Kürbiskernen bestreuen. Im vorgeheizten Backrohr auf mittlerer Schiene ca. 30 – 35 Min. goldbraun backen. Nach dem Backen nochmals mit zerlassener Butter bestreichen, 3 Min. mit einem trockenen Geschirrtuch abdecken (der Strudelteig bleibt auf der Oberfläche geschmeidiger). Zubereitungszeit: ca. 50 Min. Backzeit: Ober-/Unterhitze: 200° C, 30 – 35 Min. Heißluftofen: 190° C.

Dip-Sauce:

250 g Sauerrahm, 3 EL Kürbiskernöl, Salz.

Alle Zutaten miteinander verrühren und die Sauce zum Krautstrudel reichen!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Topfengolatschen aus Germteig.

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Hallo Freunde der guten Küche,

uns schmecken Topfengolatschen (Quarktaschen) in allen Variationen! Die heutigen sind nicht mit einem fertigen Blätterteig zubereitet (siehe: Topfengolatschen aus Blätterteig), sondern mit selbstgemachten Germteig gebacken! Ein „zum Anbeissen“ süßer Traum…!

Zutaten und Zubereitung : (für 18 Stk.)

Süßer Germteig:

250 g lauwarme Milch, 1 Ei, 7 g Salz, 100 g Zucker, 625 g Weizenmehl, 1 Würfel Germ (Hefe) oder 1 Pkg. Trockengerm, 100 g zimmerwarme Butter.

Topfencreme:

60 g Zucker, 1 Dotter, 15 g Maizena (Maisstärke), 250 g Topfen (Quark), 1 EL Zitronensaft. 1 Ei zum Bestreichen.

Die Milch mit dem Ei, dem Salz und dem Zucker vermischen, dann das Mehl dazugeben. Die Germ direkt auf das Mehl bröseln (oder Trockengerm dazugeben) und die zimmerwarme Butter hinzufügen. Alles zu einem feinen, glatten Teig verarbeiten. Den Teig ca. 20-30 Min. zugedeckt gehen lassen.

Für die Creme Zucker, Dotter und Maizena gut verrühren, dann Topfen und Zitronensaft unterrühren. (In etwas Rum eingeweichte Rosinen können nach Belieben auch noch dazu gegeben werden!)

Den Teig zu einem Rechteck dünn ausrollen und in kleine Quadrate (ca. 10×10 cm) schneiden. 1 TL Fülle in die Mitte setzen und zu einer Golatsche formen.

Mit verquirltem Ei bestreichen und im vorgeheizten Backrohr (180°C Heißluft) 20 Min. backen!

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❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Hirschragout mit Topfenlaberln und Weißweinbirne.

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Hallo Freunde der guten Küche,

wir essen gerne Wild! Diesmal habe ich Hirschragout im Bräter zubereitet! Butterweich und aromatisch, traumhaft gut dazu auch die Topfenlaberln und die Weißweinbirne!

Zutaten und Zubereitung :

Hirschragout:

800 g Hirschfleisch von der Schulter, 400 g Zwiebel und Wurzelgemüse gemischt (ich hatte Sellerie und Karotten [Möhren]), 150 g Speck in Würfel geschnitten, 4 EL Tomatenmark, ½ l Rotwein, 1 TL Wildgewürz, Thymian und Rosmarin, 1 Beutel Maroni vorgekocht, Wild-Preiselbeeren.

In Würfel geschnittenes Hirschfleisch mit Öl in einem Bräter scharf anbraten, rausnehmen und warmstellen. Wurzelgemüse, Räucherspeck und Zwiebel in Öl anbraten, Tomatenmark dazugeben, weiterrösten und mit Rotwein ablöschen. Den Vorgang mindestens 5 Mal wiederholen, Tomatenmark sollte braun geröstet sein, dann mit Rotwein aufgießen, Fleisch, Gewürze dazugeben und den Bräter mit aufgesetztem Deckel in das auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizte Backrohr schieben und 1,5 Std. braten, bis das Fleisch gar ist. Maroni und Preiselbeeren unterrühren. Mit den Topfenlaberln und der Weißweinbirne servieren!

Topfenlaberln: (für 4 Portionen)

250 g Topfen (Quark) 20%, 30 g flüssige Butter, abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone, 1 Ei, 30 g glattes Mehl, 30 g Grieß, Salz, Pfeffer, Butterschmalz zum Braten.

Alle Zutaten verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für ca. 2 Std. in den Kühlschrank stellen. Aus der Topfenmasse Laberln formen und langsam in Butterschmalz beidseitig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit dem Ragout anrichten!

Weißweinbirne:

Dem Link folgen -> Weißweinbirne.

 

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Apfel-Birnen-Nuss-Kuchen.

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Hallo Freunde der guten Küche,

ich habe von Bekannten Äpfel und Birnen aus ihrem Garten geschenkt bekommen! Diese sollten verarbeitet werden, ich habe diesen köstlichen und saftigen Kuchen daraus gebacken! Durch die verwendeten Papier-Backformen kann er sehr gut fürs Frühstück ins Büro mitgenommen werden!

Zutaten und Zubereitung :

4 Äpfel und/oder Birnen, 5 Eier (Gr. M), 2 TL Vanillezucker, 180 g Zucker, 200 g sehr weiche Butter, abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone, 200 g Joghurt, 250 g Mehl, 2 TL Backpulver, 50 g gemahlene Haselnüsse, 50 g gehackte Haselnüsse (oder Walnüsse), Salz, 3 EL Staub- (Puder-) Zucker.

Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Backblech fetten oder mit Backpapier belegen (oder Papier-Förmchen verwenden). Äpfel (Birnen) schälen, Kerngehäuse entfernen und Fruchtfleisch in Spalten schneiden. Eier mit Vanillezucker hell aufschlagen. Butter mit Zitronenschale und Joghurt kurz und zügig unter die Eimasse rühren.

Mehl mit Backpulver, gemahlenen und gehackten Haselnüssen (Walnüssen) sowie 2 Prisen Salz hinzufügen und sorgfältig unterrühren. Teig auf das Blech (oder in die Förmchen) geben, mit einem Teigspatel glatt streichen. Mit Apfel- (Birnen-) Spalten belegen, diese leicht in den Teig drücken. Das Blech mit dem Teig (oder den Förmchen) in den Ofen schieben.

Apfel-Birnen-Nuss-Kuchen 35-40 Min. goldbraun backen (Stäbchenprobe machen!), ggf. mit Backpapier abdecken. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen. Den Kuchen in Stücke schneiden, (oder in den Förmchen) mit Staubzucker bestäubt servieren!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Rehschnitzel an Rotweinsauce, Maroni-Buchteln, Weißwein-Birne und Rotkraut-Salat.

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Hallo Freunde der guten Küche,

es ist Wildsaison! Deswegen gibt es heute Rehschnitzel mit dazu passenden Beilagen!

Zutaten und Zubereitung :

Für die Rehschnitzel mit Rotweinsauce :

4 Rehschnitzel, 250 ml Rotwein, 1 Schuss Portwein, 1 Zweig Rosmarin, 2 Lorbeerblätter, 250 ml Rinderbrühe, etwas Mehl (zum Binden), etwas Butterschmalz, Salz, Pfeffer, 1 Rippe Zartbitter-Schokolade, 1/8 l Obers (Sahne), rosa Beeren.

Für die Rehschnitzel in Rotweinsauce zunächst die Rehschnitzel klopfen, mit Salz und Pfeffer würzen. Mehlieren und in heißem Butterschmalz anbraten, aus der Pfanne nehmen. Bratensatz mit Rotwein und Portwein ablöschen, einreduzieren. Rinderbrühe zugeben und die Schnitzel einrühren. Rosmarin und Lorbeerblätter dazugeben und zugedeckt 1/2-Std. bei kleiner Hitze köcheln lassen. Die Gewürze entfernen. Mehl mit Rotwein glattrühren, die Sauce sämig binden, Obers und Schokolade einrühren.

Für die Buchteln: 

250 g Mehl (glatt), 1 Prise Salz, 1 Prise Zucker, 1 Pkg. Trockengerm (Hefe), 2 EL Butter, 2 Stk. Eidotter, 300 ml Milch, 8 Stk. Maroni (gekocht, Fertigware), Butterschmalz (zum Befetten), 4 Stk. Backförmchen (eventuell kleine saubere Tonblumentöpchen).

Für die Maronibuchteln das Mehl salzen, ganz wenig zuckern und mit der Trockengerm, der zerlassenen Butter, den Dottern und der lauwarmen Milch mit dem Knethaken oder mit der Hand zu einem geschmeidigen Germteig kneten. Mit einem Tuch zudecken und etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen, bis der Teig das fast doppelte Volumen erreicht hat. Danach den Teig noch ein bis zwei Mal durchkneten und wieder aufgehen lassen, bis er eine schöne geschmeidige Konsistenz hat. Auf eine saubere, bemehlte Unterlage stürzen und mit den Händen etwas breit drücken (nicht auswalken). Vom Teig kleine Stücke abreißen und je Buchtel 2 Maroni in die Mitte geben und gut zusammendrücken. Die Buchtel rundherum mit zerlassenem Butterschmalz bepinseln und in eine gut mit Butterschmalz befettete, kleine Auflaufform setzen. Noch einmal kurz gehen lassen (bis der Teig bis knapp an den Rand der Form aufgegangen ist). Im vorgeheizten Backrohr bei 160 °C Unterhitze 6 – 8 Min. backen (so kann der Teig noch ein bisschen aufgehen und die Buchteln werden am Boden schön kross). Dann die Oberhitze dazuschalten und die Buchteln ca. 15 Min. bei 170 °C fertig backen. Zum Schluss noch einmal die Oberhitze wegschalten und die Buchteln weitere 5 Min. im Rohr lassen.

Für den Rotkrautsalat :

1 mittelgroßen Kopf Rotkraut mit Mandoline fein geschnitten, 2 Äpfel geschält und entkernt. Dressing: 1/3 Himbeeressig, 2/3 Rapsöl, 1-2 EL Apfelmus, 1-2 EL Rohrzucker, Dijonsenf, Orangenschale, Salz und Pfeffer aus der Mühle, Walnüsse zum Garnieren.

Die Äpfel in Spalten zerkleinern und dann in kleinere Würfel schneiden. Für das Dressing alle Zutaten verquirlen und mit dem Rotkraut und den Apfelstücken vermengen. Den Salat zugedeckt für mindestens eine Stunde ziehen lassen. Vor dem Anrichten nochmals abschmecken.

Für die Weißweinbirne : 

500 ml trockener Weißwein, 1 Pkg. Glühweingewürz, 150 g Zucker, 4 reife Birnen (Williams Christ), japanische Weinbeermarmelade. 

Den Wein mit Glühwein-Gewürz und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Ca. 10 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Birnen waschen, schälen und in den Sud legen. Ca. 8 Min. leicht pochieren, den Topf vom Herd nehmen und die Birnen in dem Sud abkühlen lassen. Die Birnen auf Teller setzen, etwas vom Sud angießen und mit selbst gemachter Marmelade von der japanischen Weinbeere garnieren.

Die Rehschnitzel mit Rotweinsauce und rosa Beeren, Maronibuchtel, Rotkrautsalat mit Walnüssen und Weißweinbirne anrichten!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Geburtstagstorte.

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Hallo Freunde der guten Küche,

zur Geburtstagsfeier meiner Schwiegermutter habe ich diese köstliche Torte gebacken welche zur Kaffeejause gegessen wurde! Davor wurde unser traditioneller Schweinsbraten im Holzofen zubereitet! Wie immer mit Kraut und Serviettenknödel als Beilage! Da wieder Nachschlag gewünscht wurde, ist er auch diesmal hervorragend gut gelungen!

Doch nun zum Torten-Rezept :

Zutaten und Zubereitung :

Mürbteig-Boden :  

200 g Weizenmehl, 3 g Backpulver (gestrichener TL), 230 Zucker, 3 Päckchen Vanillezucker, Eiweiß, 50 g Butter.

Für den Mürbteig Mehl und Backpulver mischen und auf eine Arbeitsfläche sieben. In eine Vertiefung  Zucker, Vanillezucker und Eiweiß geben und mit einem Teil des Mehls zu einem dicken Brei verarbeiten. Darauf die in Stücke geschnittene kalte Butter geben, alles mit dem restlichen Mehl bedecken und einen Kloß kneten. Den Teig eine halbe Stunde  im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf dem Boden einer gefetteten Springform (26 cm Durchmesser) ausrollen und bei guter Mittelhitze (160 °C) knapp 20 Min. backen.

Wiener-Boden :

8 Eier, 180 g Zucker, 100 g Mehl, 100 g Maizena (Maisstärke), 70 g Butter, 2 g Salz, Vanillezucker, Abrieb einer Zitrone.

Zunächst die Eier mit dem Zucker, dem Salz, dem Vanillezucker sowie dem Zitronenabrieb weißschaumig schlagen. Dies kann mitunter 15 Min. dauern. Währenddessen die Butter schmelzen, das Mehl und die Maisstärke mischen und einmal durchsieben. Wenn die Eimasse deutlich an Volumen zugenommen hat, die Mehlmischung drüber sieben und untermelieren. Zum Schluss die warme Butter dazugeben und unterheben. Die Masse in einen mit Backpapier ausgelegten 26er Tortenring geben und bei 200°C ca. 25-30 Min. backen. Anschließend auskühlen lassen.

Kirschfüllung :

1 Glas eingemachte Sauerkirschen, 125 ml Sauerkirschsaft, 1 EL Zucker, 1 Prise Zimt, 1 EL Speisestärke, 3 EL Kirschwasser oder auch mehr.

Die Sauerkirschen in einem Sieb abtropfen lassen und dabei den Kirschsaft auffangen. 125 ml Kirschsaft mit Zucker und Zimt aufkochen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Kirschsaft anrühren und mit dem heißen Saft unter Rühren einmal kräftig aufkochen lassen. Dann die Kirschen dazugeben und unter vorsichtigem Rühren nochmals kurz aufkochen, vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen. Dann das Kirschwasser unterrühren.
Tränke für den Mürbteig-Boden :
100 ml Sauerkirschsaft, 1 EL Zucker, 5 EL Kirschwasser oder auch mehr

Den Sauerkirschsaft in der Mikrowelle oder einem Topf erhitzen und den Zucker unterrühren. Den Saft abkühlen lassen und dann das Kirschwasser dazu geben.

Für die Buttercreme:

500 g Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, 250 g Butter (Zimmertemperatur), 150 g Zartbitterkuvertüre.
Zunächst die Butter weißschaumig schlagen. Anschließend im langsamen Gang löffelweise den Pudding dazugeben und alles gut verrühren. Kuvertüre schmelzen. Die Buttercreme mit der Kuvertüre verrühren.
Für die Ganache :
200 g Zartbitterkuvertüre, 200 ml Obers (Sahne).
Die Kuvertüre klein hacken und in eine Schüssel geben.
Anschließend das Obers aufkochen und über die Kuvertüre gießen.
Einige Zeit warten bis sich die Kuvertüre aufgelöst hat und solange rühren bis eine homogene Masse entsteht. Leicht abkühlen lassen.
Zusammensetzen der Torte :

Den Wiener-Boden in zwei Scheiben teilen. Auf den Mürbeteig-Boden einen Klecks Buttercreme geben und diese glatt streichen. Anschließend die Kirschfüllung gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken. Einen weiteren Klecks Buttercreme auf die Kirschfüllung geben und diese gleichmäßig bestreichen. Danach den 1. Wiener-Boden auflegen, Buttercreme draufgeben und zum Schluss den letzten Boden auflegen. Die Torte kurz kühl stellen, bis die Buttercreme angezogen ist. Anschließend die Torte ordentlich mit Buttercreme einstreichen und noch einmal kühl stellen bis die Buttercreme fest ist. Nun in die Mitte der Torte die Ganache gießen und mit einer Palette von der Mitte ganz leicht zum Rand streichen, sodass sie gerade so drüber läuft.

Mit Esspapierblüten und Kerzen garnieren!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤