Rotkraut-Suppe.

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Hallo Freunde der guten Küche,

eine Suppe aus Rotkraut? Mal was anderes, hübsch anzusehen und köstlich noch dazu!

Zutaten und Zubereitung : (für 6 Portionen)

1 kl. Rotkrautkopf (Rotkohl) ca. 1 kg., 375 g blaue Vitelotte-Kartoffeln, 1/2 rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1-1,25 l heiße Gemüsebrühe, etwas Olivenöl, Salz + Pfeffer, 3 EL dunklen Balsamico-Essig, Zitronensaft, gedörrte Zwiebeln.

Das Rotkraut putzen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und kleinschneiden. In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anschwitzen. Nach 2-3 Min. das Rotkraut und die Kartoffeln hinzugeben, kurz anrösten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles für ca. 20 Min. zugedeckt köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Die Suppe danach fein pürieren. Mit dem Balsamico-Essig, ein paar Spritzern Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit gedörrten Zwiebeln garnieren und anrichten!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Rosa gebratene Entenbrust mit bunten Beilagen.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute wieder einmal Entenbrust wie wir sie lieben! Rosa gebraten mit blauem Kartoffelpüree, lila Karfiol und schokoladiger Rotweinsauce!

Zutaten und Zubereitung :

Entenbrust: 

2 Entenbrüste, 100 ml kräftiger Rotwein, 100 ml Portwein, 50 ml Orangensaft, 2 Stücke dunkle Schokolade (mind. 70%), 50 ml Balsamico 6 %, 200 ml Wasser & 1 Hühnerbrühwürfel (oder 400 ml Entenfond im Glas), Zimt, Salz und Pfeffer.

Hühnerbrühe (200 ml) oder Entenfond (400ml) auf weniger als 100ml reduzieren. Backofen auf 100°C vorheizen, ein Ofengitter auf die mittlere Schiene und darunter ein Abtropfblech schieben. Die Haut der Entenbrust rautenförmig einritzen. In einer Pfanne mit der Hautseite nach unten bei mittlerer Hitze etwa 5 Min. braten, kurz wenden und auf dem Gitter im Ofen mit der Haut nach oben etwa 40-50 Min. garen, salzen und pfeffern. Das Fett aus der Pfanne abgießen, den Bratensaft mit dem Rotwein lösen, aufrühren. Den Portwein und Orangensaft dazugeben. Einkochen lassen. Mit Zimt, Pfeffer und Salz würzen. Balsamico und Hühnerbrühe-Reduktion aufgießen. Weiter langsam reduzieren, bis eine hocharomatische, sehr sämige Sauce entsteht. Die Schokolade hinzugeben. Die Sauce durch ein Sieb geben, um Bratensatz und gröbere Pfefferkörner zu entfernen.

Karfiol: 

1 lila Karfiol (Blumenkohl).

Karfiol in Röschen teilen und im Dampfgarer dämpfen.

Kartoffelpüree:

4 Stk. Lila Kartoffeln (Vitelotte), Salz, etwas Milch und Butter.

Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und im Dampfgarer zubereiten (oder in Salzwasser weich kochen). Durch eine Kartoffelpresse drücken, salzen und mit Milch und Butter zu einem cremigen Püree verrühren. Mit Hilfe eines Dressiersacks Rosetten auf den Teller spritzen.

Die Entenbrust in Tranchen schneiden, mit Püree und Karfiolröschen anrichten. Etwas Sauce über die Entenbrust gießen. Mit rosa Beeren und Oregano garnieren!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Fledermaus mit Ofengemüse.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute habe ich eine Fledermaus vom Rind zubereitet! Da ich auch eine gute Suppe kochen wollte, habe ich auch noch Beinfleisch und Markknochen dazu gegeben!

Als Fledermaus bezeichnet man ein etwa handflächengroßes Stück Rindfleisch, das vom ­Beckenknochen des Tiers stammt. Der Name leitet sich davon ab, dass das gekochte und durchgeschnittene Fleisch eine Struktur zeigt, die einer Fledermaus ähnelt.

Zutaten und Zubereitung :

Suppe: Wasser, 300 g Fledermaus, 500 g Beinfleisch, 2 Markknochen, Wurzelgemüse (Karotten (Möhren), gelbe Rüben, 1 Sellerieknolle, 1 Stange Lauch), 1 Zwiebel mit Schale, Petersilie (Stängel und Grün), 10 Pfefferkörner, Salz, Liebstöckel getrocknet, Suppenwürze, Schnittlauch geschnitten, frisch gerissener Kren (Meerrettich). Ofengemüse: 3 Stk. violette Vitelotte-Kartoffeln, violette Karotten, 1 Hokkaido Kürbis, Rosmarin, Majoran, Salz, etwas Olivenöl.

Markknochen sehr gut mit warmen Wasser waschen. Mit kaltem Wasser auffüllen, zum Kochen bringen. Mit Schöpflöffel ständig aufsteigenden Schaum abschöpfen. Das Fleisch zugeben. Zwiebel halbieren, in Pfanne ohne Fett sehr dunkel braten und ungeschält der Suppe beigeben. Wurzelwerk schälen, Suppengrün gut waschen. Nach 1 ½ Std. Wurzelwerk, Suppengrün, Liebstöckel, Pfefferkörner, Salz und Suppenwürze der Suppe beigeben. Flüssigkeit, wenn nötig, mit Wasser auf die erwünschte Menge von 1,5 l ergänzen. Suppe durch ein feines Sieb seihen und abschmecken. Suppennudeln in Salzwasser laut Packungshinweis kochen und abseihen. Die Suppe mit Suppennudeln, klein geschnittenem Wurzelgemüse und Beinfleisch anrichten. Mit Schnittlauch garnieren. Die Fledermaus für spätere Verwendung warmstellen.

Für das Ofengemüse die Kartoffeln und Karotten schälen und in Stücke schneiden. Den Kürbis entkernen und in dünne Spalten schneiden (nicht schälen, bei Hokkaido kann Schale mitgegessen werden!). Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dauerbackfolie auf ein Backblech legen. Das Gemüse und die Kartoffeln darauf verteilen, mit Olivenöl beträufeln, Rosmarin und Majoran dazugeben. In den Ofen schieben und 50 Min. backen. Mit Salz abschmecken. Fledermaus in Scheiben schneiden und mit Kren bestreuen. Mit dem Ofengemüse und den Kartoffeln anrichten!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Rump-Steak mit Safran-Karfiol und Süßkartoffel-Pommes.

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Hallo Freunde der guten Küche,

eigentlich ist der heutige Hauptdarsteller dieses Rezepts der Karfiol mit Safran! Aber mit Beilagen, wie Rump-Steak und Süßkartoffel-Pommes, schmeckts noch besser!

Zutaten und Zubereitung Karfiol : (Für 4 Portionen)

1 frischer Karfiol (Blumenkohl) ungeputzt ca. 800 – 1000g, Salzwasser zum Kochen, Saft einer Zitrone, 1 geh. EL Butter (30 g), 0,1 g Safranfäden (1 Döschen), 1 TL mildes Currypulver, Salz. Nach Wunsch: 2 – 3 EL Schlagobers (Sahne).

Für die Zubereitung von Karfiol mit Safran den Karfiol mit einem Messer samt dem Strunk halbieren. Daraus zunächst normal große Karfiolröschen schneiden, diese wiederum in noch kleinere Röschen, etwa in der Größe einer großen Kirsche, schneiden und zum Waschen in kaltes Wasser einlegen. Beim Zerkleinern zunächst immer den unteren Strunk dran lassen und diesen erst beim kleinen Röschen fast ganz abschneiden, so dass eigentlich nur ein fast kugelförmiges kleines Karfiolröschen übrig bleibt. Den Karfiol durch ein Sieb abseihen. In einem Topf reichlich gut gesalzenes Wasser mit dem Saft einer Zitrone aufkochen. Die vorbereiteten Karfiolröschen hinzu geben, erneut einmal aufkochen lassen. Anschließend den Karfiol noch etwa 7 – 8 Min. (kosten) zwar weich, dennoch noch gut bissfest kochen. Die Gemüseröschen durch ein Sieb abseihen, anschließend sofort mit reichlich kaltem Wasser nachspülen und abtropfen lassen. Auf diese Weise kann man nun den gekochten Karfiol gleich weiter fertig zubereiten, oder ihn gut abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Für die Fertigstellung :

Safranfäden in etwa 4 EL lauwarmem Wasser einweichen. Die Butter in einer breiten beschichteten Pfanne schmelzen, die Karfiolröschen darin ringsum schwenken, Curry darüber streuen. Die eingeweichten Safranfäden, samt dem gefärbten Wasser hinzu gießen und bei zurück gedrehter Heizstufe noch etwa 1 – 2 Min. unter vorsichtigem Wenden sanft erhitzen und gleichzeitig zart anbraten. Die Blumenkohlröschen mit Safran zuletzt mit etwas Salz würzen und nach Wunsch noch zusätzlich mit ein paar EL Schlagobers verfeinern.

Tipp: 

Da Safran zu den teuersten, aber auch schon in kleinsten Mengen zu den sehr aromatischen Gewürzen zählt, wird er sehr sparsam verwendet. Deswegen nur getrocknete Safranfäden verwenden, da es bei gemahlenem Safran vorkommen könnte, dass das Gewürz mit anderen Zutaten gestreckt wurde. Benötigt man gemahlenen Safran, kann man die getrockneten Fäden schnell und einfach in einem Mörser mit dem Stößel zermahlen und hat auf diese Weise frisch gemahlenen Safran. Für süße Speisen die Fäden mit etwas Zucker, für salzige Speisen die Fäden mit etwas Salz vermischt, im Mörser zermahlen.

Zutaten und Zubereitung Rump-Steaks :

3 Stk. Rumpsteak, Salz, etwas Rapsöl, 9 Pfeffer-Symphonie von Ankerkraut. Butter, Kräuterbuttergewürz von Ankerkraut, Paprikapulver.

Rumpsteaks ½ Std. vor dem Grillen salzen. Eine Gußeisen-Grillpfanne mit Öl einstreichen und auf starke Hitze vorheizen. Auf jeder Seite ca. 3 Min. scharf angrillen (wegen Grillmarkierung bei halber Zubereitungszeit um 90° drehen). In Backpapier und Alufolie wickeln und noch 5 Min. nachziehen lassen. (Kann auch im Grill auf der Sizzle-Zone zubereitet und auf dem Grillrost bei indirekter geringer Hitze nachgezogen werden!)

Zubereitung Kräuterbutter : 

Die Butter mit Kräuterbuttergewürz und Paprikapulver vermengen. Mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle Kräuterbutterröschen auf die Steaks setzen. Den Rest auf Backpapier spritzen und für spätere Verwendung einfrieren.

Zutaten und Zubereitung Süßkartoffel-Pommes :

1 Pkg. TK Süßkartoffel Pommes, Pommes Frites Salz von Ankerkraut, etwas Olivenöl.

Die Pommes mit wenig Olivenöl benetzen und Pommes Frites Salz bestreuen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech leeren und nach Packungshinweis im vorgeheizten Backrohr zubereiten.

Die Steaks anrichten, mit 9 Pfeffer Symphonie bestreuen und ein Kräuterbutterröschen draufsetzen. Mit Safran-Karfiol und Süßkartoffel-Pommes servieren!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Kürbis Gnocchi.

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Hallo Freunde der guten Küche,

unsere Kürbisernte muß verkocht werden! Als Vorspeise gab es deswegen Kürbiscremesuppe, welche ich schon oft zubereitet habe! Danach als Hauptspeise ein neues Rezept, nämlich diese köstlichen Kürbis-Gnocchi!

Zutaten und Zubereitung :

500 g mehlige Erdäpfel (Kartoffeln), 400 g Kürbis (z.B. Muskat, Hokkaido, Langer von Neapel), 10 g getrocknete Steinpilze, 1 gelbe Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, 1 Karotte (Möhre), ¼ Sellerieknolle, 2 EL Olivenöl, 500 g Faschiertes (Hack), 100 ml Rotwein, 2 große Tomaten (oder 400 g geschälte Tomaten aus der Dose), 200 g passierte Tomaten, 3 Thymianstängel, 2 Lorbeerblätter, 40 g Parmesan, 1 Ei, 120 g Mehl universal & Mehl zum Arbeiten, ¼ TL Muskat, 250 g Mozzarella, ½ Handvoll Basilikumblätter, Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle.

Backrohr auf 200°C (Umluft) vorheizen. Erdäpfel auf einem Gitter auf unterer Schiene 60-75 Min. weich backen. Kürbis schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Spalten auf ein Backblech geben und auf oberer Schiene 35-40 Min. backen, bis sie weich, aber noch nicht braun sind.

Währenddessen die Pilze in heißem Wasser ca. 20 Min. einweichen. Tomaten kreuzweise einschneiden, in kochendes Wasser legen und im kalten Wasser abschrecken. Die Haut abziehen, die Tomaten halbieren und entkernen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Karotte und Sellerie putzen, schälen und klein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Karotte und Sellerie hineingeben und 7-8 Min. weich dünsten. Faschiertes zugeben und 3-4 Min. braun braten. Mit Wein ablöschen und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert ist. Geschälte und passierte Tomaten, Pilze samt Einweichwasser und Kräuter dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und 25-30 Min. köcheln lassen, bis die Sauce eindickt. Kräuter entfernen und die Sauce abschmecken.

Kürbis aus dem Rohr nehmen und pürieren. Parmesan fein reiben. Erdäpfel aus dem Rohr nehmen und halbieren. Mit einem Löffel aus den Schalen lösen und durch eine Erdäpfelpresse drücken. Erdäpfel, Kürbis, Ei, Mehl, Parmesan, Muskat und Salz verrühren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz zu einem glatten Teig kneten. Salzwasser in einem Topf zum Sieden bringen. Zur Probe ein kleines Stück Teig hineingeben – wenn es zerfällt, noch 1-2 EL Mehl in den Teig einarbeiten und nochmals testen. Teig portionsweise zu 1,5 cm dicken Strängen formen. In ca. 3 cm große Stücke schneiden, einzeln über eine Gabel rollen, um ein Rillenmuster zu erzeugen, und auf etwas Mehl beiseitelegen.

Gnocchi im siedenden Wasser 2-3 Min. garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einem Siebschöpfer herausnehmen und mit der Sauce vermischen. In eine Auflaufform geben. Mozzarella zerteilen und draufgeben. Auf mittlerer Schiene 25-30 Min. backen, bis die Sauce Blasen wirft. Gnocchi mit Pfeffer und Basilikum bestreuen und servieren!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Faschierter Braten mit violettem Süßkartoffelmantel.

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Hallo Freunde der guten Küche,

da es in der Gemüseabteilung violette Süßkartoffeln gab musste ich diese mitnehmen! Gemeinsam mit Faschierten, Eiern und Speck ist dieser köstliche Braten entstanden!

Zutaten und Zubereitung :

1 Ei leicht geschlagen, 3 hartgekochte Eier, 500 g Faschiertes (Hack) gemischt (Schwein und Rind), 500 g Süßkartoffelpüree, 125 ml Kondensmilch, Speckstreifen, 1 Semmel (Brötchen), 30 g zerlassene Butter, 1 Zwiebel fein gehackt, 3 TL Fleischpflanzerl und Bulettengewürz von Ankerkraut, 1 TL Knoblauchpaste.

Ofen auf 180°C vorheizen. Eine 21 x 14 x 7 cm große Bratenform einfetten. Semmel in Wasser einweichen und ausdrücken. Fleisch, eingeweichte Semmel, Kondensmilch, Ei, Zwiebel, Knoblauchpaste und Bulettengewürz zusammen in eine große Schüssel geben und gut mit der Hand vermischen. Form mit Speckstreifen auslegen. Fleischmischung in drei gleiche Portionen aufteilen. Eine Schicht über den mit Speck belegten Boden der Form geben. Eier in die Mitte stecken und mit der restlichen Fleischmischung bedecken. 1 Std. backen, bis die Mischung von den Formrändern schrumpft. Aus dem Ofen nehmen, 5 Min. stehen lassen, überschüssigen Saft aus der Form abgießen. Faschierten Braten behutsam auf ein Ofenblech stürzen. Süßkartoffelpüreee über den Faschierten Braten verteilen, mit geschmolzener Butter bestreichen. Faschierten Braten in den Ofen zurückstellen und weitere 15 Min. backen, bis der Süßkartoffelmantel an der Oberfläche knusprig ist.

Tipps :

Den in Scheiben geschnittenen Faschierten Braten heiß oder kalt nach Wunsch mit Mango-Himbeer-Chutney oder einer anderen scharfen Beilage servieren. Salat dazu reichen!

 ❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Orientalischer Burger (Vegetarisch).

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Hallo Freunde der guten Küche,

es muss nicht immer Fleisch im Burger sein! Auch meinem Mann, dem „Grillpaten„, hat er geschmeckt, obwohl in seinen Grillzubereitungen fast immer Fleisch vorkommt!

Zutaten und Zubereitung :

Patty :

350 g Süßkartoffeln (oder Kartoffeln festkochend), 200 g rote Linsen, Salz, 2 Handvoll Korianderblätter, 1-2 Chilischoten, 5 EL Kokosmilch, 2-3 TL Garam Masala, Kokosöl.

Bun : Link folgen -> Burger-Brötchen  (Anstatt Sesam wurde Schwarzkümmel draufgestreut!)

Sauce :

20 Blätter Minze, Saft und Abrieb einer Bio-Limette, 250 ml griechischer Joghurt, Salz, Pfeffer.

Belag :

½ Salatgurke, 250 g schwarze oder Zebra-Tomaten (oder Kirschtomaten), Pul Biber, Piment d´Espelette (oder Chilipulver) nach Bedarf, 1 kleine Melanzani (Aubergine), 2 Handvoll Petersilienblätter, junge Mangoldblätter.

Für die Patties die Süßkartoffeln schälen, vierteln und in Salzwasser weichgaren (auch im Dampfgarer möglich!). Die Linsen für etwa 7-10 Min. in der doppelten Menge gesalzenen Wassers köcheln lassen.

Währenddessen für den Limetten-Minz-Joghurt die Minze fein hacken und zusammen mit dem Limettensaft sowie Limettenabrieb zu dem Joghurt geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Wasser der Süßkartoffeln und Linsen abgießen. Mithilfe eines Kartoffelstampfers (nicht im Mixer zerkleinern, die Masse wird sonst zu klebrig) zu einer groben Masse vermengen und für mindestens 15 Min. im Kühlschrank abkühlen lassen. Den Koriander und die Chilischote fein hacken und untermengen. Die Kokosmilch zugeben und die Masse gut durchkneten. Mit Garam Masala und Salz kräftig abschmecken.

Mit angefeuchteten Händen (oder Burgerpresse) Patties formen und bei mittlerer Hitze in etwas Kokos- oder Sonnenblumenöl knusprig anbraten.

Die Buns teilen, in einer Grillpfanne anrösten und mit dem Limetten-Minz-Joghurt bestreichen. Je nach Geschmack zusätzlich mit etwas Pul Biber bestreuen. Die Gurke in Scheiben schneiden und die Tomaten in Viertel. Die Melanzani in Scheiben schneiden, beidseitig mit Salz bestreuen und kurz zur Seite stellen. Melanzanischeiben mit Küchenpapier trocken tupfen. In einer Grillpfanne etwas Öl erhitzen und die Melanzanischeiben weich braten. Alles zusammen mit den Petersilienblättern und Mangoldblättern auf den Buns verteilen, dann jeweils einen Patty auflegen. Noch etwas Limetten-Minz-Joghurt daraufgeben und mit Pul Biber bestreuen. Die Oberhälften auflegen und servieren! Dazu passt Chiligelee!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Tiganaki mit Schweinefilet, Erdäpfelgratin und Grillgemüse.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute gibt es Tiganaki mit Schweinefilet! Wenn wir griechisch essen gehen, bestelle ich oft Tiganaki vom Lammfilet! Schmeckt mir immer sehr gut! Es war nur Schweinefilet zu Hause vorrätig, deswegen musste ich auf das zurückgreifen. Ist aber damit auch sehr gut geworden! Erdäpfelgratin und Grillgemüse passten perfekt dazu!

Zutaten und Zubereitung :

Schweinefilet : (für 2 Personen) 

500 g Schweinefilet (bei mir im Speckmantel), 125 ml Schlagobers, 100 g Creme Fraiche, 4 EL Metaxa, 75 ml Rindssuppe, Salz, Pfeffer, ½ EL Paprikapulver, etwas Mehl, 1 kl. Zwiebel, etwas Cayennepfeffer.

Schweinefilet mit etwas Öl in Grillpfanne scharf anbraten. In eine Auflaufform füllen und mit etwas Wasser bei 120 °C Umluft im Rohr rosa fertigbraten.

Für das Tiganaki (Metaxasauce): Im Bratenrückstand Zwiebel anrösten mit etwas Wasser und Metaxa ablöschen. Creme fraiche mit 2 EL Paprikapulver, etwas Mehl und Wasser vermischen (keine Klumpen entstehen lassen) und zum Bratenrückstand gießen. Durchrühren und mit Rindssuppe aufgießen. Schlagobers reinlaufen lassen und alles kräftig einkochen. Mit Salz, Cayennepfeffer und Pfeffer abschmecken!

Grillgemüse : 

2 Zehen Knoblauch (oder Knoblauchpaste), 1 Zwiebel, 1 Bund Jungzwiebel, Ölivenöl, Salz, Pfeffer, Oregano, Tomaten, Rosmarinzweige (frisch), etwas Balsamicoessig, Mangold. (Es kann auch anderes Gemüse nach Belieben verwendet werden!)

Die Stiele von den Mangoldblättern rausschneiden hacken und in einer Pfanne mit etwas Öl braten. Die Mangoldblätter in Stücke schneiden und mitbraten bis sie zusammenfallen. Das Gemüse (der Mangold wird nur zum Schluß kurz untergehoben) folgendermaßen schneiden:  Jungzwiebel, Zwiebel und Tomaten vierteln,, Knoblauch grob aufschneiden. Backpapier auf Blech legen und Gemüse darauf verteilen. Großzügig mit Olivenöl übergießen. Gewürze untermischen und im Backrohr bei 220 °C (Grillfunktion) grillen. Zum Schluß mit etwas Balsamicoessig ablöschen.

Erdäpfelgratin :

½ kg Erdäpfel (Kartoffeln) festkochend, 1/8 l Schlagobers, 1/8 l Milch, Muskatnuss, Salz, Knoblauch gepresst (oder Knoblauchpaste), 100 g geriebenen Parmesankäse

Festkochende Erdäpfel schälen und in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Milch, Obers und geschnittene Erdäpfel in einem Topf kurz aufkochen lassen. Salz, Muskatnuss und gepressten Knoblauch hinzufügen und ca. 3 Minuten köcheln lassen.

Anschließend das Erdäpfelgemisch in eine gebutterte Auflaufform füllen und mit Parmesankäse bestreuen. Im Backrohr bei 200°C backen bis der Käse gratiniert.

Tiganaki mit Erdäpfelgratin und Grillgemüse anrichten!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤

Veggie Texmex-Burger mit Avocado und Salsa.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute habe ich einen vegetarischen Burger zubereitet! Es schmeckt auch diese fleischlose Variante echt gut, probiert es doch einfach einmal aus!

Zutaten und Zubereitung : (für 6 Stk.)

Laibchen: 375 g Süßkartoffeln, 50 g Quinoa, ½ rote Zwiebel, 1,5 EL Haferflocken, ½ Bund Petersilie, 160 g Kidneybohnen (Dose, Abtropfgewicht), ½ TL gemahlener Kümmel, ½ TL edelsüßes Paprikapulver, ½ TL Cayennepfeffer, Chilipulver nach Belieben, 3 EL Olivenöl, 6 Vollkornweckerl, 1 Handvoll Rucola und Blattsalate nach Belieben, Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 1 Avocado, ½ Limette. 

Salsa: 200 g Cherrytomaten, 50 g getrocknete Tomaten, ½ TL Sambal Oelek, Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle.

Für die Laibchen die Süßkartoffeln schälen, grob würfeln und in Salzwasser ca. 20 Min. garen. Gleichzeitig die Quinoa nach Packungsanleitung zubereiten. Süßkartoffeln und Quinoa abseihen und vollständig auskühlen lassen.

Währenddessen die Zwiebel schälen und fein hacken. Haferflocken fein mahlen. Petersilie fein hacken. Bohnen abtropfen lassen.

Süßkartoffeln mit einem Erdäpfelstampfer zerdrücken. Mit Quinoa, Zwiebel, Haferflocken, Petersilie, Bohnen, Kümmel, Paprikapulver und Cayennepfeffer vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.

Die Avocado halbieren, den Stein entfernen, das Fruchtfleisch aus der Schale lösen und in Scheiben schneiden. Limette auspressen und die Avocadoscheiben mit dem Saft beträufeln.

Für die Salsa Cherrytomaten und getrocknete Tomaten klein würfeln und mit Sambal Oelek vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Backrohr auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Aus der Süßkartoffelmasse 6 Laibchen formen. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Laibchen darin ca. 5 Min. auf beiden Seiten goldbraun anbraten. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und auf mittlerer Schiene ca. 20 Min. fertig backen.

Weckerln aufschneiden und im Rohr oder im Toaster knusprig rösten.

Weckerln mit Avocado, Rucola, Blattsalat, Laibchen und Salsa füllen und servieren!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine ❤

Welsfilet mit Kartoffelschuppen à la Bocuse, Radicchio di Treviso und gebratenen Morcheln.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute möchte ich ein Fischgericht vorstellen welches schon länger auf Veröffentlichung warten musste. Wie man sieht, ist es zur Morchelsaison entstanden!

Zutaten und Zubereitung :

5 Erdapfel (klein), Salz, 30 g Butter, 2 Eidotter, 3 Stk Welsfilets entgrätet, 5 EL Olivenöl; ca. 50 ml, Pfeffer (frisch gemahlen) / 2 Radicchio di Treviso, Meersalz und Pfeffer frisch gemahlen, 5 EL Olivenöl / 300 g frische Morcheln, Meersalz und Pfeffer frisch gemahlen, Butter.

Die Kartoffeln schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden (das geht am besten mit dem Allesschneider). Die Kartoffelscheiben mit einem runden Ausstecherförmchen zu Kreisen von 18 mm Durchmesser ausstechen. Die Kartoffelkreise in Salzwasser geben und 15 Sekunden blanchieren. Kartoffeln abschrecken, gut abtropfen lassen und behutsam trockentupfen. Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen, die klare Flüssigkeit durch einen Kaffeefilter gießen. Die Kartoffeln damit mischen. Das Eigelb verquirlen und die Welsfilets damit bepinseln. Dann die Kartoffelkreise vom schmalen Ende der Welsfilets bis nach oben sorgfältig überlappend auf die Filets legen, so dass ein Schuppenkleid entsteht. Die Filets kalt stellen. Olivenöl in einer grossen beschichteten Pfanne erhitzen und die Filets mit der Kartoffelseite nach unten hineinlegen. Salzen, pfeffern und bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten goldbraun braten, ohne sie zu wenden.

Für den gebratenen Radicchio zunächst den Radicchio putzen, die äußeren Blätter entfernen und der Länge nach vierteln. Die Strünke ausschneiden. Die Hälfte des Öls in der Pfanne erhitzen, den gewaschenen, gut abgetropften Radicchio zugeben und bei geringer Hitze etwa 5 Minuten braten. Den gebratenen Radicchio mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Olivenöl abschmecken.

Die Morcheln putzen, halbieren und 5 Min. in Wasser kochen um Giftstoffe zu neutralisieren! (Wasser danach wegschütten!). Butter in einer Pfanne schmelzen, die Morcheln kurz durchschwenken und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Welsfilets mit Radicchio di Treviso und gebratenen Morcheln servieren!

❤ Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine. ❤