Schwarzwurzel-Pastete.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute gibt´s ein Rezept von einem sehr guten Wintergemüse nämlich der Schwarzwurzel. Sie wird auch als Spargel des Winters oder als Essen der armen Leute bezeichnet. Doch diese Wurzel schmeckt nussig und leicht süß. Sie hat einen hohen Nährstoffgehalt, viele Ballaststoffe und wertvolle Mineralstoffe wie Kalium und Eisen. Sie ist auch ein sehr guter Vitamin E-Lieferant. Ich habe am Bauernmarkt welche bekommen, und musste unbedingt etwas daraus kochen !

Zutaten und Zubereitung : 

400 g Schwarzwurzeln, etwas Zitronensaft, Salz, 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal, Speckwürfel (oder 4 Scheiben luftgetrockneter Schinken), 1 Bund Schnittlauch (ich hatte leider keinen vorrätig!), 200 g Créme fraîche (oder Schmand), 2 Eier, 150 g geriebener Bergkäse, 1-2 EL Senf, Pfeffer. Außerdem : Butter für die Form (oder mit Backpapier auslegen).

Schwarzwurzeln waschen, schälen, in 2 cm lange Stifte schneiden und in Zitronenwasser geben. (Beim Schälen tritt klebriger Milchsaft aus, der Hände und Kleidung braun färbt. Am besten Handschuhe tragen oder die Hände mit Öl einreiben. Flecken in der Kleidung mit Zitronensaft entfernen. Durch Einlegen in Zitronenwasser behalten sie die weiße Farbe). In kochendem Salzwasser etwa 8 Min. bissfest garen. Abgießen und gut abtropfen lassen. Die Form einfetten oder mit Backpapier auslegen, den Blätterteig in die Form legen. Die Ränder gut andrücken. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Speckwürfel in einer Pfanne glasig auslassen. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden. Créme fraîche mit Eiern, Käse, Senf, Schnittlauch, Salz und Pfeffer verrühren. Die Schwarzwurzeln auf dem Blätterteig verteilen, die Speckwürfel darübergeben und mit der Soße bedecken. Blätterteigstücke darauflegen. (Bei kleinerer Backform (20 x 30 cm) die Hälfte des Teigs in die Form legen, Fülle darauf geben, die andere Blätterteighälfte darüberschlagen und andrücken. Mit Gabel etwas einstechen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann!). Die Pastete im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 30 – 40 Min. goldbraun backen. Hat uns sehr gut geschmeckt! Für Vegetarier: Speck durch geröstetes Gemüse, wie z.B. Zucchini, Melanzani, Kürbis und Zwiebel ersetzen! Dazu passt: Sour Cream für Potato Wedges & Co und ketch me up Spitzpaprika. Bildergebnis für spitzpaprika-ketchup

Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine.

Selbstgemachte Wildbratwürstel mit gebackenen Kürbis- und Süßkartoffelscheiben.

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Hallo Freunde der guten Küche,

mein Mann hat frische Wildbratwürstel gewurstet. Die mussten natürlich verkostet werden. Ein halber Kürbis und eine Süßkartoffel im Backrohr gebacken, ergaben eine wunderbare Beilage ! Die Bratwurst hat vorzüglich geschmeckt ! (kräftiger Wildgeschmack durch 70% Wildanteil, frischen Gewürzen und Zugabe von steirischem Schilcher-Wein!)

Zutaten und Zubereitung Wildbratwürstel „Platzhirsch“ :

Auf das Bild klicken, um dem Link zu folgen:

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In einer Pfanne mit etwas Öl knusprig braten.

Zutaten und Zubereitung Süßkartoffel und Kürbis :

1/2 Hokkaido Kürbis, 1 große Süßkartoffel, Olivenöl, Rosmarin, geröstete und gehackte Pistazien, Chilisalz.

Süßkartoffel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden, Kürbis entkernen und in Scheiben schneiden (Bei Hokkaido kann Schale mitgegessen werden) Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Kürbis und Kartoffelscheiben draufgeben. Mit Pistazien und Rosmarin bestreuen mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Chilisalz würzen. Im auf 180°C vorgeheizten Backrohr mit Ober-/Unterhitze 30 Min. backen.

Zubereitung vom 11.01.2017 mit Vitelotte-Erdäpfelpürree und Rotkraut :

Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine.

Rindsuppe mit Grießnockerl.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute gibt es eine klassische Rindsuppe aus Knochen und Beinfleisch gekocht. Mit Grießnockerl, eine typische Wiener Einlage.

Zutaten und Zubereitung : (für 2 1/2 L Suppe)

3 Stk. Rindfleischknochen, 500 g Beinfleisch, je 5 schwarze Pfefferkörner und Wacholderbeeren, 5 Lorbeerblätter, etwas gerebelter Thymian und Majoran, 1 gelbe Zwiebel, 1 Prise Kristallzucker, 500 g Suppengemüse (Knollensellerie, Karotten {Möhren}, Lauch, Petersilienwurzel, gelbe Rüben), Petersilien- und Liebstöckelstängel, Salz.

Knochen kalt waschen und in einem Topf mit kaltem Wasser bedecken. Einmal aufkochen lassen, abgießen und die Trübstoffe mit Wasser abschwemmen. Knochen mit 5 L Wasser in einen Topf geben. Aufkochen lassen und das Fleisch dazugeben. Pfefferkörner, Wacholder, Lorbeer, Thymian und Majoran in einen Teefilter geben und in die Suppe geben. Zugedeckt knapp unter dem Siedepunkt 2 1/2 bis 3 Std. köcheln lassen (wallendes Kochen macht die Suppe trüb!) Schaum und Fett dabei immer wieder abschöpfen. Nach ca. 90 Min. die ungeschälte Zwiebel halbieren, die Schnittflächen mit Zucker bestreuen und in einer Pfanne dunkelbraun rösten. Gemüse putzen und in grobe Stücke schneiden. Zwiebel, Gemüse und Kräuterstängel in die Suppe geben. Weitergaren, bis das Fleisch weich ist. Fleisch aus der Suppe nehmen. Suppe abseihen und nach Belieben salzen.

Tipp: abgeseiht und ohne Einlage hält die Suppe im Kühlschrank einige Tage. Währenddessen nicht umrühren oder den Topf heftig bewegen. Der Sauerstoff, der dabei hinzukommt, lässt die Suppe kippen, also sauer werden!

Zutaten und Zubereitung Grießnockerl :

1 Ei, 60 g Butter, 120 g Grieß, Salz, Muskat.

Für die Grießnockerl Butter schaumig rühren. Ein versprudeltes Ei einrühren, mit Salz und Muskat würzen. Grieß hineinrühren und etwa 25 Minuten lang rasten lassen. Mit einem Löffel Nockerl formen und in Salzwasser 5 Minuten kochen. 15 Minuten zugedeckt sieden lassen.Die Grießnockerl als Suppeneinlage zusammen mit Karotten und gekochtem Rindfleisch in der Suppe servieren. Mit Petersilie garnieren.

Tipp: Hat man noch viel von der Grießnockerlteigmasse übrig, dann am besten ungekocht als Grießnockerl geformt einfrieren. So hat man immer eine Suppeneinlage parat.

Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine.

Ungarisches Paprikahuhn (Paprikás csirke) mit Tarhonya.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute gibt´s Paprikahuhn. Dieses Rezept stammt ursprünglich aus Ungarn, ist heute aber aus der österreichischen Küche nicht mehr wegzudenken! Als Beilage musste es schon eine Tarhonya sein! Hat allen sehr gut geschmeckt (Meine Tochter hat sich schon seit längerer Zeit Paprikahuhn gewünscht!)

Zutaten und Zubereitung Paprikahuhn :

Portionen: 4

4 Stk. Hühnerkeulen, 4 Stück Zwiebeln (fein geschnitten), Knoblauchpaste, 2-3 EL Butterschmalz, Paradeismark (Tomatenmark), 1 Spritzer Essig, 2 EL Paprikapulver (edelsüß) {oder original 1 EL Paprikapulver edelsüß und 1 EL Paprikapulver rosenscharf}, 1 TL Harissa, 500 ml Hühnerfond, Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt, etwas Creme fraiche oder Sauerrahm, 1 TL Maizena (für die Crème fraîche).

Für das Paprikahuhn die Zwiebel zu Beginn schälen und fein hacken. Die Hühnerkeulen salzen und pfeffern. Butterschmalz erhitzen und die Hühnerkeulen darin kurz auf beiden Seiten scharf anbraten und dann wieder herausnehmen. In dem restlichen Butterschmalz die Zwiebel glasig dünsten. Das Paradeismark, die Knoblauchpaste, Harissa und das Paprikapulver hinzugeben. Kurz durchrösten und alles mit Essig und Hühnerfond ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und einem Lorbeerblatt würzen. Die Hühnerteile hinzugeben und im Paprikasaft ca. 20-30 Minuten dünsten, bis die Hühnerstücke gar sind. Achtet darauf, dass die Hühnerteile mit genug Flüssigkeit bedeckt sind und rührt ab und zu während der Garzeit um. Sobald die Hühnerteile durch sind, aus dem Saft herausnehmen. Den Topf vom Herd nehmen und die Crème fraîche mit dem Maizena glatt rühren und die Sauce damit binden. Die Hühnerstücke wieder zurück in die Paprikasauce geben und das Paprikahuhn servieren.

Tipp :

Da das Paprikahuhn aus Ungarn stammt, passt eine ungarische Tarhonya (auch Reibgerstl genannt) sowie auch Nockerln besonders gut dazu.

Zutaten und Zubereitung Tarhonya :

50 g Butter, 1 Prise Salz, 500 g Tarhonya, 50 g Zwiebel.

Tarhonya in einem Topf mit Wasser al dente kochen. Die Zwiebel inzwischen fein hacken. In einer Pfanne die Butter schmelzen, die Zwiebel zugeben und hell anrösten, dann Tarhonya kurz mitrösten und würzen.

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Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine.

Topfen-Mohn-Kuchen.

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Hallo Freunde der guten Küche,

für eine Familienfeier zur Kaffeejause habe ich diesen köstlichen, mit Topfen und Mohn gefüllten, Kuchen gebacken ! Die Zutatenmengen wurden für eine Springform mit 26 cm DM verändert, da ich einen größeren Kuchen brauchte ! Bei der Originalrezeptur wird eine Form mit 20 cm DM verwendet. (Rezept aus dem Buch: „I love Cheesecake„)

Zutaten und Zubereitung :

Für den Boden:

210 g Dinkelmehl, 40 g Rohrohrzucker, 1 Prise Meersalz, 2 Eigelb, 110 g kalte Butter in Stücken.

Für die Füllung :

100 ml Milch, 40 g Butter, 145 g Rohrohrzucker, Abrieb von 3/4 Bio-Zitrone, 210 g gemahlener Mohn, 2 Eier, 425 g Topfen (Quark) 20 % Fettanteil, 170 g Créme Fraîche (Schmand), 2 EL Speisestärke, 3 TL Zitronensaft.

Außerdem :

Mehl zum Ausrollen, Butter für die Form.

Für den Teig das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben. In die Mitte eine Mulde drücken, Zucker, Salz und Eigelb hineingeben. Die Butter zufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für 30 Min. in den Kühlschrank legen. Für die Füllung die Milch mit der Butter, 45 g Zucker und der Hälfte des Zitronenabriebs aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen, den Mohn einrühren und abgedeckt quellen lassen. Die Mohnmischung beiseite stellen. Die Eier trennen. Topfen, Créme fraîche, Eigelb, gesiebte Stärke, den restlichen Zitronenabrieb sowie den Zitronensaft gut verrühren. Das Eiweiß steif schlagen, dabei den übrigen Zucker einrieseln lassen. Den Eischnee behutsam unter die Topfenmasse heben. Den Backofen auf 180° C vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand sorgfältig buttern. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen (ca. 32 cm DM) und die Form damit auskleiden, dabei einen 3 cm hohen Rand formen. Die Mohnmischung auf den Teig geben und verstreichen, dann die Topfenmasse darauf verteilen. Den Kuchen im unteren Drittel des Ofens ca. 50 Min. backen. Damit der Kuchen eine schöne Farbe bekommt, die Temperatur für die letzten 10 Min. auf 200° C erhöhen. Den fertigen Kuchen zunächst 30 Min. bei leicht geöffneter Ofentür ruhen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter in der Form auskühlen lassen.

Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine.

Erdäpfelgulasch.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute gibt es schmackhafte Hausmannskost. Dieses Erdäpfelgulasch-Rezept ist im Buch „Die gute Küche“ von Plachutta/Wagner zu finden, braucht sich also, als ein traditionelles Gericht der Wiener Küche, nicht zu verstecken !

Zutaten und Zubereitung :

800 g Erdäpfel (Kartoffeln) mehlig, roh, geschält; 20 g Paprikapulver edelsüß (wer´s schärfer mag nimmt noch 1 TL geräuchertes Paprikapulver dazu), 200 g Zwiebeln, 4 EL Schmalz, 2 Knoblauchzehen gepresst, 300 g Wurst (Dürre oder Extra, mit einer scharfen Dürren besonders gut), 1/2 L Suppe oder Wasser, 1 TL Essig, Salz, Pfeffer schwarz, Majoran.

Zwiebeln fein, Wurst würfelig schneiden, Erdäpfeln vierteln. Fett erhitzen, zwiebeln darin goldbraun rösten. Paprikapulver beigeben, durchrühren, sofort mit Essig ablöschen. Mit Wasser oder Suppe aufgießen, Erdäpfel, Knoblauch und Gewürze beimengen und unter oftmaligem Rühren garen, bis der Saft durch die Kartoffelstärke cremig wird und die Erdäpfel weich sind. Wurst einige Minuten mitkochen.

Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine.

Roggen-Sauerteig-Brot aus der Kastenform.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute habe ich wieder ein köstliches Brot in der Petromax Kastenform k4 zubereitet. Diesmal ein Sauerteigbrot, es ist sehr saftig und locker geworden !

Zutaten und Zubereitung :

1/2 Beutel Bio-Roggen-Sauerteig flüssig, 250 g Weizen Universalmehl, 250 g Roggen Vollkornmehl, 1 Beutel Trockengerm (Hefe), 1 TL Salz, 375 ml lauwarmes Wasser, 1/2 TL Rohrzucker, Kümmel nach Belieben.

Die Hälfte des Mehls, Germ, Salz und Zucker gut vermischen. Danach das lauwarme Wasser zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Roggen-Sauerteig flüssig zugeben. alles gut vermischen und nach und nach das restliche Mehl beimengen. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort stellen und gehen lassen. Warten bis der Teig um ca. die Hälfte aufgegangen ist. Teig nochmals kräftig durchkneten. In die mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und nochmals zugedeckt stehen lassen, bis der Teig wieder um ca. die Hälfte aufgegangen ist. Teig dann in den kalten Ofen schieben und eine Schale Wasser hinzustellen. 50-60 Min. bei 200°C backen. Das Brot aus der Form nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

Schmeckt wunderbar zu selbst geräuchertem Speck, Tomaten und Chili aus dem Garten und selbst eingelegten Gewürzgurken !

Ich habe nach dem Rezept am 18.10.2016 wieder ein Brot gebacken, diesmal unter Beigabe von 1 EL Röstzwiebel als „Zwiebelbrot“ :

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Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine.

Birnenkuchen mit Mandelblättchen.

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Hallo Freunde der guten Küche,

diesmal habe ich einen Kuchen mit Birnen und Mandeln gebacken. Dieser schmeckt einfach himmlisch gut und lässt uns das herbstliche Wetter vergessen !

Zutaten und Zubereitung : (Für eine Kuchenform mit 28 cm DM)

1 kg reife, aber feste Birnen (z.B. Abate Fetel), Saft von 1 Zitrone.

Für den Teig :

150 g weiche Butter, 60 g Rohmarzipan,1/2 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale, Salz, Zi, 3 Eiermt, Mark von 1 Vanilleschote, 120 g glattes Mehl, 40 g Maisstärke, 50 g gemahlene Mandeln, 1 1/2 TL Backpulver, 3 Eier (Größe M), 80 g Feinkristallzucker, 60 ml Milch, 3 EL Birnensaft.

zerlassene Butter und Zucker für die Form, 1 EL Mandelblättchen, Staubzucker (Puderzucker), 125 ml Schlagobers (Schlagsahne).

Birnen schälen und das Kerngehäuse entfernen. Birnen der Länge nach im Abstand von 4 mm einschneiden und sofort mit Zitronensaft einpinseln. Das Backrohr auf 170°C Umluft (ca. 180°C Ober-/Unterhitze) vorbereiten. Für den Teig Butter und Marzipan mit Zitronenschale, Vanillemark, 1 Prise Salz und Zimt cremig aufschlagen. Mehl mit Maisstärke, Mandeln und Backpulver mischen. Eier und Zucker zu einer Creme schlagen, nach und nach unter die Buttermasse rühren. Sollte es zu flocken beginnen, rasch etwas Mehlmischung zum Binden einrühren. Mehlmischung abwechselnd mit Milch und Birnensaft unter die Butter-Eier-Creme heben. Den Teig in eine bebutterte und mit Zucker gestaubte Springform streichen. Die Birnenhälften mit etwas Abstand daraufsetzen und den Kuchen auf der mittleren Schiene 40 Min. backen. Mit Mandelblättchen bestreuen und weitere 10 Min. goldbraun backen. Den Kuchen auskühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen und mit locker geschlagenem Obers garnieren.

Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine.

Eingelegte Chilis.

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Hallo Freunde der guten Küche,

wir haben wie jedes Jahr viele Chilis im Garten angebaut. Jetzt sind sie reif zur Ernte. Einen Teil davon habe ich zum Trocknen aufgehängt. Die anderen wurden von meinem Mann dem „grillpaten“ eingelegt. Hier ist sein Rezept dazu :

Vorbereitung

Nur knackige, nicht angewelkte Schoten ohne Schadstellen verarbeiten. Möglichst kleine Gefäße, wie z. B. Marmeladengläser mit Deckel zum Zudrehen („Twist-off-Gläser“) zum Einlegen verwenden. Zunächst die Chilis gründlich in kaltem Wasser waschen und  dann den Stiel entfernen. Die Chilis längs aufschneiden und bei Bedarf das Kerngehäuse entfernen. Rund um das Kerngehäuse sitzt übrigens die meiste Schärfe. Tipp: Handschuhe verwenden !

Und so legt man die Chilis am Besten ein

Chili-Schoten in Salzlake legen
Zuerst die Chili-Schoten über Nacht in eine Salzlake legen, damit Feuchtigkeit entzogen wird und später dann der Essig besser eindringen kann. Für die Salzlake etwa 2 Liter Wasser mit etwa 500 g Salz vermischen. Dann die Chilischoten in ein großes Gefäß geben, die Salzlake darüber gießen und das Ganze so beschweren, dass die Schoten untergetaucht bleiben.

Chilis und Gläser vorbereiten

Am nächsten Tag die Schoten durch ein Sieb abgießen. Aber darauf achten, dass die Schoten nicht mit Wasser abgespült werden. Die Twist-off-Gläser sauber und gründlich auswaschen und diese auf einem Küchentuch abtropfen lassen, aber nicht trocknen.

Chilis einlegen und aufbewahren

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Pro Liter Wasser 300 ml Essig, 80 g Zucker und 30 g Salz dazugeben. (Es kann auch fertiger Einlegeaufguss verwendet werden, dieser muss nicht aufgekocht werden!)

Die Gläschen jetzt zu etwa 90 % mit den Chilis aufschichten. Sind mehrere Sorten Chilis vorhanden, kann man sogar hier bunt kombinieren. Dann die Essigmischung noch mal aufkochen und damit die Gläschen bis zum Rand füllen. Darauf achten, dass die Chilis restlos bedeckt sind. Mögliche eingeschlossene Luftblasen entweichen lassen. Darauf achten, dass Glasränder und die Beschichtung des Deckels nicht beschädigt sind. Wichtig ist, dass alle Gläschen luftdicht verschlossen werden. Dann die Deckel auf die Gläschen setzen und fest zudrehen. Nun müssen die Gläser sterilisiert werden, indem man sie entweder in einen Einwecktopf bei 90 ° C oder in den Backofen für jeweils 15 Minuten stellt. (Bei Verwendung von Fertig-Einlegeaufguss die Gläschen auf ein, mit heißem Wasser befülltes, Backblech stellen und im Backofen bei 200 ° C für 20 Minuten sterilisieren!) Dann sind die Chilis für gut ein Jahr haltbar. Im Anschluss müssen diese dann möglichst kühl und dunkel aufbewahrt werden. Angebrochene Gläschen sollten möglichst im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Gerhard, der „Grillpate“ !

Hirschbraten mit Serviettenknödel.

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Hallo Freunde der guten Küche,

heute gibt´s Hirschschulterbraten aus dem Gußeisenbräter. In diesem Geschirr ist er saftig und weich geworden, aus dem Gemüse ist eine schmackhafte Sauce entstanden. Perfekt zu den Serviettenknödeln !

Zutaten und Zubereitung :

1200 g Hirschschulter; Wurzelgemüse, (Karotten (Möhren), gelbe Rüben, Sellerie) und 1 Zwiebel in kleine Stücke geschnitten, 2 Gläser Wildfond, 3 EL Tomatenmark, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Thymian, Preiselbeer-Kompott, Butterschmalz, Saft und Abrieb einer Bio-Orange, 125 ml Schlagobers (Schlagsahne), Salz und Pfeffer.

Das Fleisch in einem Gußeisenbräter in Butterschmalz von allen Seiten scharf anbraten, rausnehmen und warmhalten. Im Bratrückstand Zwiebel, Wurzelgemüse und Tomatenmark anrösten. Mit Wildfond ablöschen. Orangensaft, Orangenschale, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Kräuter zugeben. Aufkochen lassen, Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und wieder hineingeben. Das Backrohr auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Im Gußeisenbräter mit geschlossenem Deckel 2 Std. im Backrohr braten. Danach Fleisch rausnehmen und warmstellen. Sauce pürieren, Sahne und Preiselbeeren einrühren. Fleisch in Scheiben schneiden, mit Serviettenknödel und Preiselbeeren anrichten.

Zutaten und Zubereitung Serviettenknödel : Auf den Link klicken : Serviettenknödel

Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine.