Wiener Gulasch mit Spätzle.

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Hallo Freunde der guten Küche,

seit der Monarchie sind viele Rezepte in die Wiener Küche übernommen worden. Auch das Gulasch, welches ursprünglich aus Ungarn stammt. Die selbst gemachten Spätzle sind eine wunderbare Beilage !

Zutaten und Zubereitung :

900 g Rindswadschinken pariert (zugeputzt) in 3-4 cm große Würfel geschnitten, 900 g Zwiebeln in feine Würfel geschnitten, 1 dl Öl, 55 g Original Gulasch Gewürz von Baron de Sel (oder Kümmelpulver, Majoran und 2 EL Paprikapulver edelsüß zusätzlich zugeben), 2 EL Paprikapulver edelsüß, 2 Knoblauchzehen gepresst, Essig, 1 EL Tomatenmark, 1/2 l Wasser, Salz, Zitronenschale feingehackt.

Öl in einem Gußeisenbräter erhitzen, Zwiebeln braun rösten. Gulaschgewürz und zusätzlich Paprika einstreuen (wegen dunkler Farbe), durchrühren und mit Spritzer Essig und etwas Wasser ablöschen. Etwa 1/2 l Wasser beigeben, Zwiebeln weichdünsten und passieren. Mit Fleischstücken, Tomatenmark, etwas Zitronenschale und Knoblauch zugedeckt am Herd oder im Backrohr schwach wallend dünsten. Die Flüssigkeit bei Bedarf mit Wasser korrigieren. Das Fleisch soll kernig weich sein, da es im heißen Saft noch nach gart. Das Wiener Gulasch sollte am Schluss etwas rotes Fett, den sogenannten Spiegel, an der Oberfläche aufweisen. (Wer´s scharf mag, gibt noch eine Msp. „End of Sanity“ Sauce von Fireland Foods dazu). Echtes Wiener Gulasch wird nicht gestaubt ! (Tipp : Um einen molligeren Saft zu bekommen, kann das Gulasch jedoch leicht mit glattem Mehl gestaubt werden. Dazu das Mehl auf der Oberfläche des Gerichtes verteilen und rasch unterrühren, damit das Mehl nicht klumpt!).

Inspiration aus dem Buch : „Die Gute Küche“ von Plachutta/Wagner.

Mit gefächertem Essiggurkerl, Sacherwürsteln und einem Spiegelei wird die Speise zum „Fiakergulasch

Zutaten und Zubereitung Spätzle :

200 g glattes Mehl (oder Spätzlemehl), mit etwas Salz, 2 Eiern  vermengen, unter Zugabe von Milch mit Schneebesen aufschlagen bis ein zäher Teig entsteht. Teig etwas rasten lassen. Inzwischen Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen, etwas Spätzleteig in einen Spätzlehobel geben und ins kochende Wasser hobeln. Wenn die Spätzle oben schwimmen, sind sie fertig,  mit Schaumlöffel rausnehmen und unter kaltem Wasser abschrecken (sonst werden sie zäh !). Mit dem restlichen Teig genau so verfahren. Vor dem Servieren 1 EL Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und die Spätzle darin schwenken. Können nun als Beilage zum Gulasch gereicht werden.

Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Euch Sabine.

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